Der Hundekauf


Ein Hund ist eine (Hunde)lebenslange Verpflichtung. Die Entscheidung einen Hund bei sich aufzunehmen ist mit vielen Fragen, Veränderungen und teilweise auch Einschränkungen verbunden. Bereits vor dem Kauf ergeben sich viele Fragen und Stolpersteine, die es zu beachten gilt.

 

Warum ein Hund?

Ein Hund ist eine lebensverändernde Entscheidung. Sie sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Ein Hund steht sein Leben lang in deiner Abhängigkeit, Du bist für ihn verantwortlich, egal ob Du gerade Lust hast und wie es Dir geht. Es ist nicht mit 30 Minuten Gassigehen, ein wenig Futter und Kuscheln auf dem Sofa getan. Einen Hund zu haben bedeutet Arbeit. Es bedeutet Erziehung, Stecken von Grenzen, Beobachtung, Verzicht, Lernen und Erkennen. Es bedeutet die Uhr im Hinterkopf zu behalten, Organisation und Dreck. Ob durch die Haare, schlammige Pfoten, Ausscheidungen, Periode, Spucken oder Plündern des Mülls. Hunde bringen so einige negative Aspekte mit sich. 

Jetzt zu den zahlreichen Geschenken, die einem ein Vierbeiner bereitet. Ein Hund fordert und fördert Dich. Er sorget für mehr Bewegung in Deinem Leben, stärkt dadurch Dein Immunsystem und lässt Dich fitter werden. Gerade, wenn Du allein bist, es Dir nicht gut geht, steigert ein Hund Dein Wohlbefinden. Wenn ihr kuschelt, fühlst Du dich wohl. Wenn er bei Dir sitzt, auch wenn er nichts sagt, tröstet er Dich. Und wenn er Dich dann ansieht, mit großen, unschuldigen Augen, obwohl er den Müll zerrupft hat, dann kannst Du nicht anders als zu lachen. Wenn Ihr zwei zusammen unterwegs seid, triffst Du immer wieder neue Menschen. Ein Hund macht dich mutiger und selbstbewusster. 

Hunde haben viele positive Eigenschaften auf uns Menschen. Und wir schenken unserem geliebten Vierbeiner ein erfülltes und liebesvolles Leben. – Wenn wir uns unserer Verantwortung und Aufgaben bewusst sind und diese Ernst nehmen. 

Französische Bulldogge, schwarz braun
Glücklicher, lachender Hund

Welche Hunderasse

Beschäftigen Wir uns zunächst mit der Frage der Rasse. Vielleicht hast Du bereits eine Vorstellung im Kopf, welche Hunderasse oder welcher Mischling es sein soll. Es gibt die typischen Verdächtigen, wie den Golden Retriever, die Französische Bulldogge den Chihuahua und den Mops. Aber auch Designerrassen wie den Labradoodle und den Cockerpoo. Auf jeden Fall solltest Du dich über die verschiedenen Eigenschaften und Bedürfnisse der einzelnen Rassen genaustens informieren. 

Am besten erstellst Du dir zunächst eine Liste mit allem, was für Bedingungen bei dir herrschen und welche Wünsche und Anforderungen ein Hund erfüllen muss. Das klingt jetzt fast wie eine Wunschliste, aber Du wirst schnell sehen, dass es Sinn macht. 

Denke zunächst an Deinen Wohnraum:

Wie viel Quadratmeter Wohnraum stehen Dir zur Verfügung?

Eine Dogge braucht etwas mehr als eine 30m² Wohnung.

Muss Dein neuer Begleiter Treppen überwinden? 

Einen kleinen Hund kannst Du im Alter hoch und runtertragen, aber einen Bernhardiner…

Wohnst Du in einem Mehrfamilienhaus?

Die Toleranz gegenüber kleineren Hunden ist größer. Auch kommt ein Golden Retriever besser an als ein Pitbull. 

Wenn in der Stadt, ist ein Park oder anderes Grün leicht zu erreichen?

Immer nur an der Leine fühlt sich auch ein Hund nicht wohl. Er muss auch mal freilaufen können, je öfter, desto besser

Die Lebensumstände:

Gibt es jemanden, auf den Du Rücksicht nehmen musst?

Du solltest vorher abklären, ob bei deinen Familienmitgliedern Angst vor Hunden, Allergien und überhaupt die Bereitschaft für einen Hund vorhanden sind. Wohnst Du in einer WG musst Du auf jeden Fall mit allen Mitbewohnern offen und ehrlich reden.

Sind Kinder vorhanden?

Hunde benötigen Zeit. Vor allem Kinder beanspruchen bereits sehr viel davon und ein Hund benötigt ebenfalls eine ordentliche Portion. 

Gibt es eigene gesundheitliche Einschränkungen?

Niemand sagt, dass Du als Rollstuhlfahrer keinen sportlichen, aktiven Hund kaufen kannst. Gerade mit einem elektrischen Rollstuhl habe ich schon Hundebesitzer gesehen, die ihre Hunde gut 15 Kilometer am Tag durch die Straße geführt haben. Aber bei Asthma kann, je nach Schwere, eine Sportskanone die Wahl sein. 

Gibt es zu berücksichtigende Hobbies?

Wenn Du besonders oft in Urlaub fährst, Wohnmobilist bist oder deine Zeit auf Mittelaltermärkten verbringst, musst Du dir gut überlegen, ob das mit einem Hund vereinbar ist. Es gibt natürlich für alles eine Lösung, aber die dauernde Abschiebung eines Hundes zum Sitter, kann es nicht sein. Wenn Du aber gerne joggst oder Inliner fährst, kann ein aktiver, sportlicher Hund genau das richtige für Dich sein.

Wie viel arbeitest Du?

Gerade wenn Du sehr erfolgsorientiert bist, kann ein Hund ein Störfaktor sein. Wenn Du Karriere machen willst, extrem flexibel in deinen Arbeitszeiten sein musst oder ständig auf Geschäftsreisen bist, wirst Du vermutlich Abstand von einem Hund nehmen müssen. 

Allein oder gemeinschaftlich?

Viele kaufen sich einen Hund, wenn eine Partnerschaft ernst wird. Klar, zu zweit lässt sich ein Hund auch besser versorgen als allein. Aber was wird aus dem Fellknäuel, wenn Ihr euch trennt? Schaffst Du im Zweifelsfall die angemessene Versorgung und Betreuung auch allein?

Wie sieht es finanziell aus?

Das klingt gemein, aber nicht jeder kann sich einen Hund leisten. Es geht hierbei nicht um die Frage nach den Anschaffungskosten oder die Steuern, sondern um Versicherungen und vor allem um mögliche Tierarztkosten. Ein Bruch kostet mit Operation schnell an die 2.000€! Zuzüglich eventuell notwendiger Reha. Und wie schnell kann man sich etwas brechen. 

Wie viel Zeit hast Du übrig?

Dieser Punkt steht hier nochmal separat. Denn ein Hund benötigt nicht nur Zeit für Spaziergang und Kuscheln. Er muss auch spielen, sich mit anderen Hunden treffen können, vielleicht zur Hundeschule und auch die Pflege wird oft unterschätzt. Langhaarige Hunde brauchen sehr viel tägliche Pflege. Ein Shih-Tzu mit dichtem Fell muss täglich gekämmt werden. Das braucht seine 30 Minuten und das täglich!

 
Stöbere gerne auf diversen Seiten oder in Büchern und informiere Dich über die unterschiedlichen Rassen.

Welpe, Junghund oder Senior?

Eine der wichtigsten Fragen ist: Soll es ein Welpe sein, oder doch lieber ein älterer Hund? Was sind die Vor- und Nachteile? Eine ziemlich schwere Entscheidung vor dem Hundekauf.
Ein Hundewelpe ist süß und niedlich und kann von klein auf an das Leben mit seiner neuen Familie gewöhnt werden. Er lässt sich leichter Formen und die Bindung ist schnell da. Ein Welpe ist wesentlich unvorbelasteter als ein älterer Hund. Das Abgabealter eines Welpen liegt bei 8 Wochen. Erfahrungen zeigen aber immer wieder, dass die Abgabe mit 10 Wochen meist sozial kompetentere Vierbeiner mit sich bringt. Je jünger der Hundewelpe, desto mehr wird er auf den Menschen geprägt und der Umgang mit Artgenossen leidet stark. Zudem kann eine Fehlprägung nicht korrigiert werden. 

Du solltest immer bedenken, dass Welpen schnell und einfach immer vermittelt werden. Warum also nicht einen älteren Hund aufnehmen? Vielleicht einen Junghund? Oder doch noch älter? Vielleicht einen Senior? Klar ist: Je älter der Hund desto wahrscheinlicher erspart man ihm ein Leben im Tierheim. Wichtig ist, dass ein älterer Hund sich ebenso gut in einer Familie machen kann, wie ein Welpe. Es hängt vor allem an Dir, wie er sich macht.

Egal ob jung oder alt, in den ersten Tagen wird der Hund in die Wohnung pinkeln. Denn durch die Umstellung, die Neue Umgebung und der geänderte Tagesablauf kann es auch bei einem Hund, der eigentlich stubenrein ist, zu Unfällen kommen. Bei einem Welpen ist nur die Zeitspanne länger, die Du für das stubenrein werden benötigst.  


Kleiner Münsterländer, Senior
Welpe, junger Hund, Hundewelpe
Hundeschur bei vernachlässigter Pflege, Tierquälerei, Filz, Notfall, Pudel

Wo den Hund kaufen?

Das ist eine Frage, die nur sehr schwer zu beantworten ist. Weil letztlich kein Argument wirklich gegen eines Spricht. 

Beim Züchter ist man in vielen Dingen auf der sicheren Seite. Er hat meist Jahrzehntelange Erfahrung, ist kompetent und in der Regel transparent. Ist er es nicht, dann lass die Finger davon! Dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) müssen alle Paarungen angezeigt werden. Auch ein Gesundheitszeugnis über typische (Erb)Krankheiten der auserkorenen Rasse wird normalerweise mitgegeben. Der Hund kommt geimpft, wurmfrei und gechipt nach Hause. Dafür sind aber auch die Preise gesalzen. Zurecht, aber gesalzen.

Privatpersonen oder Hobbyzüchter haben auch immer wieder Würfe. Viele davon sind Unfälle und daher meist Mischlinge. Hobbyzüchter und Privatpersonen sind nicht Mitglied in einem Verband. Demnach hat auch keiner ein Auge auf die Paarungen und die Gesundheit der Elterntiere. Du solltest auf jeden Fall auf ein Gesundheitszeugnis bestehen. Der Vorteil gegenüber einem Züchter mit vielen Tieren, die Welpen wachsen meistens in einer familiären Umgebung auf. 

Auch im Tierheim kannst Du dich nach einem neuen Familienmitglied umschauen. Hier gibt es vorwiegend erwachsene Tiere jeden Alters, aber auch Welpen kommen immer wieder vor. Bei manchen Tierheimen kann es schwer sein einen Hund zu adoptieren, da sie die Anforderungen an die neuen Besitzer selbst festlegen. Wenn Du es dir allerdings in den Kopf gesetzt und geschafft hast, dann hast Du auf jeden Fall eine gute Tat vollbracht. Das schöne ist, dass Du den Charakter deines Lieblings vor dem Umzug und der endgültigen Entscheidung kennenlernen kannst. Mehrere Spaziergänge sind vorher Pflicht, wodurch Du deinen Entschluss überprüfen kannst, bevor es zu spät ist. Das kannst Du bei einem Welpen nicht. Auch wenn Du dir ein eigenes Bild von dem Hund machen solltest, frage trotzdem nach der Vorgeschichte. Informiere Dich auf jeden Fall über die Möglichkeiten einem Tierheimhund eine zweite Chance zu geben

Wo auch immer Du deinen Hund kaufen möchtest, sei bei aktuellen Moderassen vorsichtig. Eine Rasse, die gerade gefragt ist, wird in Massen produziert und die gesundheitlichen Aspekte bleiben auf der Strecke. Schau dir nur mal die ganzen Yorkshire Terrier an, die vor 10 Jahren so in Mode waren. Herzkrank, voller Allergien und anderen Krankheiten geplagt. Auch von neuen Farben, die in der Rasse nicht vorgesehen sind, solltest Du Abstand halten. Um diese Farben schnell zu erreichen und im Erbgut zu verankern werden miteinander verwandte Tiere gepaart. Auch hier besteht ein großes Risiko an Erbkrankheiten und geistigen Einschränkungen. Noch ein letzter Hinweis auf Hybridrassen, auch Designerrassen genannt. Dazu gehören Labradoodle (Labrador x Pudel), Pomsky (Pomeranian x Husky) und Goldendoodle (Golden Retriever x Pudel). Es dauert einige Generationen bis sich die Erbstrukturen gefestigt haben. Solche Hunde sollten nur bei erfahrenen Züchtern gekauft werden, auch wenn sie mit dieser Rasse noch nicht im Zuchtverband sind. Die ersten Generationen sind noch nicht gefestigt und entsprechen somit noch nicht dem angestrebten Rassestandard. Der Charakter und auch das Aussehen weist selbst in einem Wurf enorme Unterschiede auf. Und auch hier ist die Gefahr, dass aus Profitgier inzestuöse Paarungen vorgenommen werden. 

 

Was kostet ein Hund?

Ein Hund kostet, der eine mehr, der andere weniger. Und das nicht nur am Tag des Kaufs. Aber fangen wir genau damit an. Der Kaufpreis. Der kann bei wenigen Hundert Euro, bis hin zu mehreren Tausend Euro liegen. Hier kommt es drauf an welche Rasse Dein auserkorener Liebling hat, wie gefragt diese ist, ob Du beim Tierheim, Hobbyzüchter oder eingetragenem Züchter kaufen möchtest und was alles dabei ist. Es kann durchaus sein, dass im Kaufpreis bereits die Erstausstattung und Futter enthalten ist. 

Das wäre dann das nächste, die Erstausstattung. Diese muss angemessen sein, in ihrer Qualität und im Umfang. Billigstes Spielzeug kann eine Gefahr für den Hund darstellen, ebenso schlecht verarbeitete Hundebetten, deren Inhalt verschluckt werden könnte. Eine genauere Auflistung der Erstausstattung findest Du weiter unten. 

Dann muss in den meisten Bundesländern eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die Höhe variiert je nach Rasse und einige Hunderassen werden nur gegen Zahlung sehr hoher Beiträge versichert. Frage am besten einen Versicherungsfachmann und lasse dir verschiedene Angebote einholen.

Die Anmeldung bei der Kommune kostet auch nochmal. Oder besser gesagt, die Hundesteuer wird fällig. Bei Tierheimhunden haben viele Kommunen eine Sonderregelung, die Dich ein oder zwei Jahre von der Hundesteuer befreit. Wie hoch die Steuer ausfällt, unterscheidet sich sehr stark. Auf der Website Deiner Kommune findest Du in der Regel genaue Auskunft, oder Du erkundigst dich telefonisch.

Soweit so gut. Es geht weiter. Wäge ab, ob eine Krankenversicherung für deine Fellnase in Betracht kommt. Hier kann man sich sehr schnell vertun und schließt eine Police über nur einen Teil ab. Denn die Krankversicherung ist zweigeteilt. Hole dir auf jeden Fall verschiedene Angebote ein und überlege, ob Du sie brauchst. Wenn Dein Liebling gesund bleibt, kann es rausgeschmissenes Geld sein, wenn Dein Hund aber chronisch krank werden sollte, kann diese Versicherung Gold wert sein. 

Und damit kommen wir zum nächsten Posten: Tierarzt. Auch wenn Dein Hund gesund ist, regelmäßige Impfungen sind dennoch fällig und auch Entwurmungen und Zeckenschutz werden immer wieder benötigt. Das summiert sich. 

Woran kaum einer denkt: An den Hundefriseur! Vor allem lang- und rauhaarige Hunde müssen regelmäßig frisiert werden. Du kannst Dir das alles zwar auch selbst beibringen, dann wird di Verbindung zu deinem Liebling noch intensiver, aber es ist wesentlich schwerer als es aussieht. Und meistens leidet das Verhältnis zwischen Hund und Halter beim eigenständigen Frisieren. Spätestens, wenn Du deinen Schatz versehentlich verletzt hast. Überlasse das lieber einem Profi! Und das kann ganz schön ins Geld gehen. Ein Airedale Terrier benötigt im schlimmsten Fall 5 Stunden beim Friseur, ein Großpudel 4. Rechne nur mal 40€ in der Stunde. Der Airedale muss etwa alle 6 Monate hin, der Pudel aber alle 6-8 Wochen. Teurer Spaß, was? Und auch ein kleiner Hund braucht seine Stunde beim Friseur, bei dickem Fell auch mal 2 und das spätestens alle 3 Monate. Diese Zeiten gehen aber auch von einem Hund aus, der gepflegt beim Friseur erscheint. Sind also Knoten und Kletten vorhanden, wird das nochmal draufgeschlagen. 

Und zu guter Letzt: Das Futter. Billigfutter zu 40Cent das Kilo sind zwar kostengünstig, führen aber auf Dauer oft zu langfristigen, gesundheitlichen Problemen. Klar, wenn Du immer nur Tiefkühl-Lasagne und Chips futtern würdest, ginge es Dir auch nicht gut. Hunde, die Billigfutter bekommen sind oft träge und müde und auch das Fell leidet unter dem Mangel an Nährstoffen. Besser ist es, sich ein teureres Futter rauszusuchen. Der Hund benötigt weniger Futter in der Menge und am Ende spart man sich die Tierarztkosten. Unterm Strich kommt man bei teurerem Futter besser weg und der Liebling lebt länger.

Hier noch ein kleiner Hinweis: Nassfutter ist zwar eine nette Abwechslung, sollte aber nicht zum täglichen Futter werden. Wenn Dein Hund nicht genug zu kauen hat leiden die Zähne darunter. Animiere ihn also zum Knabbern und stelle zum Trockenfutter lieber eine Schale mehr Wasser hin.

Logo VDH, Verband für das Deutsche Hundewesen

Achtung Betrug

Leider fallen immer wieder Menschen auf die Maschen und Tricks von Betrügern rein. Einige versprechen Hunde, wo es keine gibt. Andere versprechen gesunde Tiere aus liebevoller Haltung in der Realität aber vollgepumpt mit Aufputschmittel, verwurmt bis kurz vor dem Tod und bis auf die viel zu kurze Liebe ihrer Mutter kenne sie keine. 

Doch warum fallen die Leute immer wieder darauf rein? Schließlich ist es doch allgemein bekannt, dass sich Betrüger im Netz tummeln. 

Genau das ist eines der Probleme. Sie tummeln sich nicht nur im Netz, sondern auch in Zeitungen und an Pinwänden. Man fällt leichter darauf herein, als man zunächst glauben mag.

Dann spielen wir mal einen Fall durch:

Die Anzeige sieht normal aus, es gibt eine Handynummer, der Preis ist gut, vielleicht auch zu gut, aber das hat sicherlich seinen Grund und Du rufst die Nummer an. Ein netter Mensch geht ans Telefon und erzählt einem dann von dem liebevollen zu Hause, dass seine Hündin und die Welpen haben. Er erwähnt wie toll die Kleinen gerade auf dem Boden tollen. Die Welpen oder den Hund gibt er nur so günstig ab, weil er ja keinen Gewinn daran machen möchte. Es ist ein Hobby. Dein Gesprächspartner erzählt von den anderen Interessenten, das nur noch ein Welpe frei ist und in deinem Kopf beginnt die Torschlusspanik. Die Anzeige ist heute erst erschienen und alle Hundewelpen sind bereits vergeben! Nun gut. Der Preis ist top, der Hund klingt wunderbar, der Halter ebenfalls und der Kleine bekommt den Impfausweis mit. Was will man mehr? Du sagst zu. Und dann kommt das Sahnehäubchen. Der Verkäufer fährt morgen eh in deine Gegend und würde dir den kleinen Racker sogar vorbeibringen. Kostenlos! Was für ein freundlicher Mensch. 

Am nächsten Tag kommt der Verkäufer. Weil Du es nicht erwarten kannst hast Du einen Platz am Fenster reserviert. Du siehst ihn auf die Einfahrt fahren. Der Verkäufer macht einen ordentlichen Eindruck, ist gepflegt und kommt, mit dem Welpen knuddelnd zur Tür. 

Der Mensch drückt Dir sofort den Kleinen in den Arm, lobt wie wohl er sich augenscheinlich bei Dir fühlt und er hat recht. Der Racker ist aufgeweckt, untersucht Dein Gesicht und leckt Deine Hand. Wie kann man so einen süßen Kerl nicht umgehend in sein Herz schließen? Du bietest dem Verkäufer einen Kaffee an, aber er lehnt dankend ab, da er noch einen Termin hat. Kein Problem, umso eher kannst Du deine Zeit ganz und gar dem neuen Familienmitglied widmen. Der Verkäufer steckt das Geld von dir ein, erwähnt dabei, dass der Kleine gerade gefressen hat, weshalb er ein wenig kugelig aussieht und stellt im selben Moment fest, dass er den Impfausweis vergessen hat. Du versicherst den Verkäufer, dass das nicht so schlimm ist und er ihn einfach per Post zusenden kann. Der Verkäufer nickt eifrig und versichert, dass er das noch heute Abend erledigen würde. 

Ihr verabschiedet euch und Du bist überglücklich über die putzige Fellnase. 

24 Stunden später bist Du in der Tierklinik.

36 Stunden später ist der Kleine tot.

Du hörst nie wieder etwas von dem Verkäufer.

 

Das ist nur ein Beispiel wie es laufen kann. Doch worauf achten?

  • Schaue, wie viele Anzeigen der Verkäufer aufgibt. Hat er mehr als 2 verschiedene Rassen/Mischlinge zum Verkauf, dann lass die Finger davon! Er wird zur Hundemafia gehören und seine Hunde irgendwo im Osten aus PuppyMills beziehen.
  • Egal wie nett und hilfreich der Verkäufer erscheint, bestehe auf einen Termin bei ihm vor Ort
  • Lass dir zumindest das Muttertier zeigen
  • Hat das Muttertier typische Anzeichen einer kurz zurückliegenden Schwangerschaft?
  • Nimmt das Muttertier Kontakt zum Halter auf?
  •  Wie interagiert sie mit den Welpen? Interessiert sie sich überhaupt für „ihre Kinder“? Oftmals wird ein vermeintliches Muttertier präsentiert, vor allem wenn die Welpen als Rassehunde verkauft werden, in Wirklichkeit aber Mischlinge sind. 
  • Schau dich in dem Raum um, wo die Welpen sind. Ist er sauber und ordentlich? 
  • Sind die Hunde gepflegt?
  • Sind die Bäuche kugelrund und fest? Das kann ein Zeichen von Wurmbefall sein! 
  • Lass Dir den Impfausweis zeigen
  • Wenn der Hund gechipt sein soll, dann hat der Welpe einen EU-Heimtierausweis!
  • Frag nach dem Tierarzt, zu dem man bisher gegangen ist
  • Welches Futter bekommen die Kleinen?
  • Entscheide niemals sofort
  • Bestehe auf einen Kaufvertrag
  • Stellt der Verkäufer auch Fragen an Dich? Ein seriöser Verkäufer will wissen, wohin seine Welpen kommen
  • Der Chip befindet sich hinter dem linken Ohr. Etwas Unterhalb. Manchmal muss man etwas suchen, aber er lässt sich ertasten. Wie ein Reiskorn unter der Haut.


Kommt dir das eine oder andere seltsam vor, dann nimm Abstand und nimm sofort Kontakt zum Tierschutz, Veterinäramt und/oder der Polizei auf. 

Betrüger haben leichtes Spiel. Wie Du der Geschichte oben entnehmen kannst, haben sie nicht nur für alles eine Ausrede, sondern setzen vor allem auf unsere Emotionen. Wenn Wir unser Herz einmal für ein Lebewesen geöffnet haben, dann können wir es nicht über uns bringen das Tier wieder an einen Menschen zu übergeben, der uns suspekt vorkommt. Es erscheint und ethisch und moralisch verwerflich einer Person, von der wir erfahren, dass sie uns betrogen hat und schlecht mit dem Tier umgeht, den Welpen zurückzugeben. Also behält der Verkäufer sein Geld und wir das hilflose Geschöpf. Aber so hart es auch klingen mag, wenn Du den Eindruck hast einen Betrüger vor dir zu haben, kaufe den Hund nicht! Wende dich an die oben genannten Institutionen. Wenn Du den Kleinen rettest, feuerst Du diese kriminellen Strukturen nur an. Denn das sind es. Kriminelle Strukturen, Organisationen die Massen von Hunden produzieren, die Welpenmafia. Ihnen muss das Handwerk gelegt werden, dass schaffst Du aber nicht, indem Du sie mit Geld versorgst.
Also: Augen auf beim Hundekauf!

Puppy Mill, Hundefarm, Hundefabrik, Welpenfabrik Rumänischer Hundehandel- Bild by PETA, public domain by wikipedia
Hundezwinger einer Puppy Mill in den USA - Bild by PETA, Wikipedia public domain

Der Vertrag

Egal was für einen Hund und zu welchem Preis du Ihn kaufst. Selbst wenn er geschenkt ist, bestehe auf einen Vertrag, der genau diese Bedingungen festhält. Es gibt überall im Netz Musterkaufverträge, die du kostenlos runterladen kannst. Wie bei jedem anderen Kaufvertrag dient er dazu die Bedingungen wie Zahlung, Art und Zustand des Kaufobjektes, Umfang der Ausstattung und dergleichen festzuhalten. So gehst Du auf Nummer sicher, dass der Hund genau so zu dir kommt, wie besprochen. Und wenn nicht, hast Du zumindest etwas in der Hand, was dir hilft die Vereinbarungen durchzusetzen. Auch wenn der Hund krank wird, kann es dazu führen, dass der ehemalige Halter für Arztkosten aufkommen muss. Etwa wenn eine bereits bekannte Erkrankung verschwiegen wird.  

 

Erstausstattung für den Hund

Auch ein Hund braucht seinen Hausstand. Gerade wenn ältere Hund von Privat gekauft werden, ist die Ausstattung mit Bestandteil des Kaufs. Wenn Du aber einen Welpen kaufst, gehört meistens nur ein kleines Futterpaket dazu. Aber spätestens wenn Du die Modalitäten mit dem Verkäufer geklärt hast, weißt Du ja was die Fellnase mitbringt und was Du noch kaufen musst. 

Aber was genau gehört in die Erstausstattung?

-          Hundekorb oder -bett

-          Kuscheldecke

-          Spielzeug

-          Untersetzer Futterstelle

-          Tierhaarschere (bei langhaarigen Hunden)

-          Krallenzange

-          Zeckenzange

-          Erste-Hilfe-Set

-          Futter

-          Leckerlis

-          Kauknochen (für die Zahnpflege)

-          Futternapf / Wassernapf

-          Hundeshampoo

-          Bürste/Kamm 

-          Adressanhänger

-          Leuchtaccessoire 

-          Halsband oder Geschirr

-          Leine 

-          Kotbeutel

-          Outdoor Spielzeug

-          Eventuell Hundemantel

Einige der Dinge sind obligatorisch oder hängen von der Rasse des Hundes ab. Ob Kurz- oder Langhaar und ob Du deinen Hund zum Beispiel selbst waschen möchtest. Es ist übrigens nicht empfehlenswert den Hund mit Shampoo für Menschen zu waschen, auch nicht mit Babyshampoo, oder würdest Du dein Baby mit Hundeschampoo waschen? Das Fell hat einfach ganz andere Ansprüche als normales Haar.

Hundeshampoo, Nature's Specialties, Ez Out, Plum Silky

Abholung

Endlich ist er da! Der Tag an dem das neue Familienmitglied einzieht! 

Im besten Fall hast Du dir die nächsten ein, oder besser noch zwei Wochen Urlaub gesichert. So kannst Du dich ideal um den Welpen kümmern, er kennt es schließlich noch nicht, allein zu sein. Du kannst ihn in Ruhe an alles gewöhnen. 

Wenn Du Kinder hast rate ich dazu sie nicht zur Abholung mitzunehmen. Der Welpe wird auch so schon ziemlich überfordert sein und, besonders kleine Kinder, bringen noch zusätzliche Aufregung mit. Schließlich wollen alle ja mal den Kleinen streicheln und auf dem Arm haben. Im Idealfall sind Kinder noch im Kindergarten oder in der Schule, wenn Ihr zu Hause ankommt. Dann kann der Neuzuwachs sein neues Heim erkunden und sich ein wenig ausruhen, sobald er es braucht. 

 

Die ersten Tage

Vorteilhaft ist es, wenn Du die ersten Tage Urlaub hast. Es ist für einen Welpen schwierig ihn von heute auf Morgen ganz auf sich selbst zu stellen. Gib ihm die Zeit sich zwei, drei Tage einzugewöhnen, bevor Du ihn das erste Mal für eine Stunde allein lässt. 

Gewöhne ihn bereits jetzt an den angestrebten Gassirhythmus. Aber übertreibe es nicht. Auch ein Welpe braucht nicht alle zwei Stunden raus. Behalte ihn im Auge, wenn der Kleine wach wird, wird er sofort raus müssen. Wenn nachts das Haus ruhig ist, schläft auch der Kleine länger. In den ersten Nächten wirst Du sicherlich 5 Stunden am Stück Ruhe haben. Sobald Du merkst, dass diese Zeit funktioniert verlängere um eine weitere Stunde. Eben weil nachts nichts los ist schlafen viele Hunde 10 oder auch 12 Stunden durch, wenn sie stubenrein sind. Und weil eh alles schläft, ist das auch vollkommen okay. Tagsüber wirst Du solche Zeiten nur schwer erreichen, und das solltest Du auch nicht. 

Nimm den das kleine Monster mit nach draußen. Er wird sich sehr schnell an dich als Bezugsperson gewöhnen, daher kannst Du bereits am Anfang ohne Leine auf einer Wiese oder ähnlichem laufen. Achte aber immer auf große Vögel. Vor allem bei kleinen Rassen sind Greifvögel eine Gefahr für Hunde. 

Das Futter wird in dieser Zeit gerne umgestellt. Gib zuerst das gewöhnte Futter und gib einen kleinen Teil vom Neuen bei. Erhöhe nach und nach den Anteil am neuen Futter. Und scheue dich nicht bereits jetzt fettarme Knabbersnacks zu geben. Leg dem Kleinen ruhig ein Rinderohr hin oder ein Stück trockenen Pansen. Lass ihn knabbern so viel er will. Nur nicht an Knochen! 

Zu den ersten Tagen gehört auch das Verhalten von Kindern. Kinder sollen gerne Verantwortung übernehmen, Häufchen wegmachen, mit dem Kleinen in den Garten gehen oder Futter und Wasser auffüllen. Trotzdem sollte die Fellnase nicht den ganzen Tag bespaßt werden. Auch ein Hund braucht seine Ruhe, gerade, wenn alle neu ist. 

Auch der erste Tierarztbesuch sollte nicht lange auf sich warten lassen. Gerne wird hierzu zur positiven Bestärkung eine Unmenge an Leckerlies verfüttert. Du bist gestresst, dein Hund ist gestresst, alle sind gestresst. Stresse dich nicht. Du weißt, dass dein Hund es überleben wird. Und der Neuankömmling baut auf deine Zuversicht. Bist Du entspannt und souverän, dann ist es der Kleine auch. Und lass die Leckerlies weg! Der Einsatz von Leckerlies zur Belohnung wird oft falsch angewandt und prägt dem Hund eher das Negative ein. Denn ein Kind kann man mit einem Lolly bestechen, ein Hund fühlt sich mit einem Leckerli aber nur bestätigt…auch wenn er sich gerade unsicher fühlt. 

Wenn Du dir unsicher bist, wie Du deinen Hund am besten Belohnen sollst, suche schon vor der Ankunft des Vierbeiners den Kontakt zu einem kompetenten Hundetrainer. Einige schwören auf Leckerlies, das ist okay, wenn der Einsatz zur richtigen Zeit stattfindet. Andere setzen auf Belohnung durch Zuwendung. So wie ich. Meine Hunde finden den Tierarzt zwar nicht super, aber Angst hat keiner und alle drei kommen ohne Leine in die Praxis getapert. 

Wichtig ist, feste Regeln aufzustellen. Wir neigen dazu einem Welpen oder neuen Hund mehr durchgehen zu lassen als wir es später tun wollen. Doch zum einen verwirrt es den Hund, weshalb er etwas erst darf und dann nicht mehr und zum anderen macht es das Training leichter, wenn der Kleine Dinge nicht erst falsch lernt. 

Wo soll der Hund schlafen? Manchmal sucht sich der Hund selbst den Schlafplatz aus

 

Hund und Kind, was beachten? 

Egal ob groß, klein oder sogar noch ein Baby. Kinder und Hunde sind grundsätzlich kompatibel. Doch braucht es klare Regeln und beide Seiten müssen sensibilisiert werden. Der Hund muss an das Kind gewöhnt werden, dass es lauter und unruhiger ist. Und das Kind muss lernen, dass auch ein Hund sich nicht alles gefallen lässt und das auch nicht muss. Natürlich darf ein Hund nicht einfach zubeißen, aber ein Hund hat ebenso das Recht auf seine Ruhe und wenn er sich bereits unter das Bett zurückgezogen hat, dann hat ein Kind das zu respektieren und nicht hinterher zu krabbeln. Kinder und Hunde können ein wunderbares Rudel abgeben. Aber es ist nicht immer einfach die Balance zwischen ihnen, der Arbeit und der eigenen Freizeit zu halten. 

Kombiniere einige Dinge, wenn Du und deine Kinder gerne draußen sind, geht im Sommer zusammen schwimmen, auch ein Hund kann beim Inlinerfahren mitrennen (bitte auf heißen Asphalt achten!), mit auf die Schnitzeljagd oder zur Pferdekoppel. Damit spart man sich einiges an Gassigehen und alle sind ausgelastet. Auch die Kinder können mit Aufgaben betraut werden, etwa ein Spiel für den Vierbeiner zu basteln. Und im Anschluss wird dabei zugeschaut, wie die Fellnase das Spiel meistert. 

Auch hier bei Kindern kann es sehr sinnvoll sein, sich bereits früh mit einem Trainer in Verbindung zu setzen und sich Tipps geben zu lassen. 

 

2. Hund, was ist zu beachten? 

Bei der Suche nach einem Zweithund hilft es oftmals, wenn der Ersthund dabei sein darf. So kannst Du gleich sehen wie die zwei sich vertragen und das böse Erwachen bleibt aus. Es gibt viele Stolpersteine bei der Aufstockung des Rudels. Plötzliche Hierarchiekämpfe, Futterneid, Dominanzgehabe und Neid, wenn der andere Aufmerksamkeit bekommt, sind nur ein paar Beispiele. Ein Hundetrainer kann derartiges Verhalten einschätzen und Dir helfen deinen neuen Hund nicht zu bereuen. 

Du kannst auch vor dem Kauf eines Hundes von einem Trainer einschätzen lassen, welche Charaktereigenschaften der neue Hund haben oder eben auch nicht haben sollte. Das erleichtert die Suche und spart Nerven. 

Mehrhundehaltung und ein Rudel sind definitiv eine feine Sache, aber es ist wie mit einem zweiten Kind, der Zeitpunkt, ab dem man wieder ungebunden ist, schiebt sich weiter nach hinten. Das sollte Dir klar sein. Und auch die Flexibilität wird weiter eingeschränkt, denn es ist schwieriger zwei Hunde gleichzeitig in einer Pension unterzubringen als einen. Und auch die Kosten sind doppelt so hoch. 

 

Wie Du siehst gibt es eine Menge zu beachten, wenn man seine Familie mit einem Vierbeiner vergrößern möchte. Wenn dieser Schritt aber gut durchdacht, geplant und umgesetzt wird, dann hat man eine herrliche Zeit mit einem wunderbaren, liebenswerten Lebewesen, die man nicht missen will. Eine Zeit, in der man sich so manches Mal aufregt, sich aber noch viel öfter darüber scheckig lacht wie drollig so ein Fellmonster sein kann. Hunde bereichern ein Leben. 

Hier noch ein paar Bücher, die ich sehr empfehlen kann

Welcher Hund passt zu uns?

Ein Beziehungsratgeber für Familie und Hund von Cesar Millan
Mit dem Herzen beim Hund geschrieben und voll von hilfreichen und wertvollen Tipps und Hinweisen.

Hundespiele

Hundespiele

Von der Hundetrainer und Christina Tränker
Erst vor Kurzem entdeckt und sofort begeistert! Bei dem Buch hat nicht nur der Vierbeiner einen riesen Spaß!

Hundekekse selber backen diy

Hundekekse selber backen

Von Elisabeth Bangert
Ein absolutes Must-Have! Ich liebe es kleine Geschenke aus der Küche für befreundete Hundehalter zu backen. Und meine kleinen Lieblingsmonster, freuen sich auch immer.

TV-Empfehlung

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Martin Rütter - Die Welpen kommen Folge 1-4

Martin begleitet Familien, die sich entschieden haben einen Welpen aufzunehmen. Hilfreich und amüsant zugleich! Auch für langjährige Hundebesitzer interessant!